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Kunststoffe aus der Natur - Bioökonomie als Alternative zur fossil-basierten Wirtschaft?

Nürnberg / Straubing, September 2016.- Er steckt in Kugelschreibern, Verpackungen, Partybesteck oder Smartphones: Biokunststoff. Biobasierte Prozesse, Materialien und Produkte spielen in immer mehr Branchen eine Rolle. Sie schonen fossile Ressourcen, mindern CO2-Emissionen und liefern so nicht nur einen wichtigen Beitrag zu einem nachhaltigen und ressourceneffizienten Wirtschaften, sondern bieten auch Vorteile gegenüber Kunststoffen aus fossilen Rohstoffen. Das Kooperationsforum Biopolymere der Bayern Innovativ GmbH thematisiert am 15. November 2016 in Straubing das Zukunftspotenzial von Biokunststoffen.

 

Trotz des derzeit niedrigen Erdölpreises gehen Experten von einem kontinuierlichen Wachstum des Marktes für Biopolymere und Biokunststoffe aus. Bis 2019 soll die Nachfrage auf weltweit fast acht Millionen Tonnen wachsen –  fünfmal so viel wie noch im Jahr 2013, so die Marktprognose des Branchenverbandes European Bioplastics in Berlin in Zusammenarbeit mit der Hochschule Hannover. Treiber ist dabei die Verpackungsindustrie, in der vor allem biobasierte Kunststoffe wie Bio-PET30 oder Bio-PE eine immer bedeutendere Rolle spielen. Danone, Coca Cola und Volvic oder Heinz Ketchup setzen bereits biobasierte PET-Flachen bzw. Verpackungen ein. Aber auch in anderen Branchen wird verstärkt auf die Nutzung nachwachsender Rohstoffe gesetzt, um neue Ressourcen zu erschließen und Produkte mit neuartigen Eigenschaften zu entwickeln. Dieser Trend zeigt sich in der zunehmenden Anzahl von Entwicklungskooperationen zwischen Markenherstellern und Technologieanbietern. Ein Beispiel ist IKEA, das mit Newlight Technologies im Bereich Kunststoffe aus erneuerbaren Rohstoffen kooperiert, einem amerikanischen Unternehmen, das durch die Entwicklung der AirCarbonTM Technologie Kohlenstoff aus Methan für die Herstellung von erneuerbaren Kunststoffen nutzen kann.

Wie entwickelt sich der Markt für Biopolymere und biobasierte Produkte? Welches Nutzungspotenzial steckt in nachwachsenden Rohstoffen? Wo werden biobasierte Polymere/Materialien heute eingesetzt? Das 5. Kooperationsforum „Biopolymere“ greift diese Fragen am 15. November 2015 in Straubing auf und rückt aktuelle Markttrends, neue Technologieentwicklungen und Produktanwendungen in den Mittelpunkt. Das Forum ermöglicht den Zugang zu Technologieunternehmen, Markenhersteller, KMUs und Startups sowie zu Experten und Wissenschaftlern. Gerade Kooperationen zwischen Global Playern, kleinen Unternehmen, Start-ups und Forschungsinstituten liefern heute oft den Schlüssel, um auf dem internationalen Markt erfolgreich zu sein.

Zur Zielgruppe zählen Unternehmen und Forschungsinstitute aus den Bereichen Biokunststoffe, Biopolymere, Biokomposite, Green Chemicals, Biokatalyse, Bioraffinerie, industrielle Enzyme, Technologieanbieter und Hersteller aus Chemie, Biotechnologie, Materialwissenschaft/Neue Materialien sowie Maschinen- und Anlagenbau, Anwender aus den Bereichen Verpackung, Konsumgüter, Textil, Sport/Freizeit, Catering, Automobil, Luftfahrt, Inneneinrichtung, Bau, Elektronik, Agrarbereich sowie Produzenten von nachwachsenden Rohstoffen, Landwirtschaft, Holzwirtschaft.

Experten aus Firmen und Instituten wie nova-Institut, Continental, DuPont Eskusa, Rampf, Tecnaro, Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, Kompetenzzentrum Holz, Technische Universität München oder das Institut für Textiltechnik/RWTH Aachen informieren über neueste Entwicklungen und zukünftige Perspektiven und ermöglichen den direkten Dialog zu Experten aus Industrie und Wissenschaft.

Die Bayern Innovativ GmbH konzipiert und organisiert dieses Forum im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie.

Das KoNaRo - Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe unterstützt das Kooperationsforum Biopolymere als Partner.

Weitere Informationen auf der Seite von Bayern Innovativ