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Der Zugang zu Energie entscheidet laut UN über die nachhaltige Entwicklung eines Landes. Eine flächendeckende, zuverlässige Energieversorgung ist aber bis heute in großen Teilen Afrikas noch nicht vorhanden. Internationale Zusammenarbeit ermöglicht es afrikanischen und bayerischen Experten gemeinsam Projekte auf den Weg zu bringen, die die Energieversorgung vor Ort verbessern sollen. Larissa Tyroller und Dr. Klaus Thuneke vom Technologie- und Förderzentrum (TFZ) berichten am Montag, den 11. März, um 18:00 Uhr von ihren Erfahrungen. Im KoNaRo – Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe referieren sie zum Thema „Bioenergie in Afrika – Internationale Zusammenarbeit mit Ghana und Äthiopien“.

Im Rahmen einer Kooperation mit der deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) besuchen immer wieder internationale Besuchergruppen das KoNaRo in Straubing. Die Teilnehmer entwickeln vor Ort Projektideen und überlegen gemeinsam mit bayerischen Experten, wie sich Bioenergie auch in ihren Heimatländern sinnvoll einsetzen lässt. Dadurch haben TFZ-Mitarbeiter mittlerweile in verschiedenen afrikanischen Ländern Kontakte geknüpft. Im Rahmen von Workshops waren bayerische Experten selbst in Afrika, um dort mit den Verantwortlichen vor Ort darüber zu diskutieren, wie die Zukunft der Energieversorgung in den afrikanischen Ländern südlich der Sahara aussehen könnte. Dabei können alle Beteiligten von- und miteinander lernen.

 

 

Auch in Afrika steigt der Energiebedarf und so stellt sich die Frage, wie sich die vorhandenen Versorgungsprobleme lösen lassen, während gleichzeitig der zusätzliche Bedarf gedeckt wird. Ghana bezieht aktuell den größten Teil der benötigten Energie aus Wasserkraft. Gemeinsam hoffen die Experten nun Möglichkeiten zu finden, die den flächendeckenden Einsatz aller Erneuerbaren Energien ermöglichen. So könnte Ghana das Kohlezeitalter einfach überspringen und direkt in eine nachhaltigere Zukunft starten. Am Montagabend stellen die Referenten verschiedene afrikanische Projekte vor, die bereits heute Energie aus Biomasse, Sonne und Wind nutzen.

In ihrem Vortrag gehen Tyroller und Thuneke aber nicht nur auf die Forschungszusammenarbeit ein. Mit vielen Bildern vermitteln sie auch einen Eindruck der afrikanischen Länder, die sie im Rahmen der Kooperation besucht haben und informieren über Wirtschaft, Gesellschaft und Geografie.

Der Vortrag ist eine Veranstaltung im Rahmen der öffentlichen KoNaRo-Vortragsreihe und findet im Schulungs- und Ausstellungszentrum (SAZ) des KoNaRo in der Schulgasse 18 in Straubing statt. Der Eintritt ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.