Im Januar 2001 wurde das KoNaRo – Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe offiziell gegründet und C.A.R.M.E.N. e.V., sowie die ersten Sachgebiete des Technologie- und Förderzentrums (TFZ) zogen nach Straubing. Im Juli desselben Jahres wurde das Konzept um das Wissenschaftszentrum Straubing ergänzt, welches von TU München und Hochschule Weihenstephan gegründet und später zum TUM Campus Straubing für Biotechnologie und Nachhaltigkeit wurde. Seither arbeiten die drei Säulen in Straubing erfolgreich an Maßnahmen für Klimaschutz, Energiewende und Rohstoffwandel. Straubing wurde zu einem international anerkannten Zentrum für Nachwachsende Rohstoffe und Erneuerbare Energien und Zehntausende von Interessierten aus mehr als 50 Ländern haben sich seither am KoNaRo über diese zukunftsweisenden Themen informiert.

Begleitet, gefördert und unterstützt wird die Arbeit in Straubing von drei bayerischen Ministerien: Dem Landwirtschaftsministerium, dem Wissenschaftsministerium und dem Wirtschaftsministerium.

Einen Grund für die Erfolgsgeschichte des KoNaRo sieht Staatsministerin Michaela Kaniber in der Bündelung der Kompetenzen – über fachliche Disziplinen hinweg. „Das KoNaRo ist ein echtes Silicon Valley der Nachwachsenden Rohstoffe. Bayern erkannte bereits sehr früh die Zeichen der Zeit und hat in Straubing einen wichtigen Leuchtturm geschaffen“, betont die Landwirtschaftsministerin. „Die Aufgabenteilung zwischen den drei Säulen des KoNaRo hat sich in den vergangenen beiden Jahrzehnten perfekt bewährt. Dadurch, dass jede der drei Einrichtungen ein eigenes Profil und eigene Aufgabenschwerpunkte hat, gelingt es dem KoNaRo in einzigartiger Weise, alle Aspekte rund um die Erzeugung, Verarbeitung und Nutzung der Nachwachsenden Rohstoffe zu begleiten.“

„Am KoNaRo werden neue Anwendungsfelder erforscht, neue Technologien und Materialien entwickelt und bestehende optimiert. Gleichzeitig werden hier Expertinnen und Experten ausgebildet, die den Wandel der Gesellschaft hin zu mehr Nachhaltigkeit entscheidend mitgestalten können“, ergänzt Wissenschaftsminister Bernd Sibler. „Wenn es um Bioökonomie geht, kommt am KoNaRo niemand mehr vorbei. Mit unseren Spitzenwissenschaftlerinnen und Spitzenwissenschaftlern, die hier arbeiten, ist hier die geballte Kompetenz des Freistaats zu diesem wichtigen Zukunftsthema versammelt.“

Ein umfassendes Informationsangebot mit Vorträgen, Führungen, Ausstellungen, Veröffentlichungen und Veranstaltungen sorgt dafür, dass das Wissen aus Wissenschaft und Praxis auch der Bevölkerung zugutekommt. „Das ist uns sehr wichtig“, betont Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger. „Schließlich sind die Umsetzung der Energiewende und der Klimaschutz eine wichtige Aufgabe, die wir nur gemeinsam bewältigen können. In den kommenden Jahren wird sich der Freistaat weiter dafür einsetzen, dass Straubing auch zukünftig eine weltweite Spitzenrolle in diesen bedeutenden Themenfeldern einnimmt. So halte ich die Entwicklung synthetischer Kraftstoffe für zukunftsweisend. Viele Branchen, beispielsweise die Luftfahrt, können davon profitieren und ihre Klimabilanz verbessern.“

Im Jubiläumsjahr möchten wir Ihnen mit einer Vielzahl unterschiedlichster Veranstaltungen und Informationsangebote einen Einblick in unsere tägliche Arbeit geben. Wir würden uns freuen, Sie bei einer unserer vielen Veranstaltungen begrüßen zu dürfen.

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Demnächst auf dem Programm

Unser Angebot wird laufend aktualisiert und ergänzt. Schauen Sie gern wieder vorbei!

Mittwoch, 21. April 2021 ab 19:00 Uhr
Science Slam: Was passiert in den Laboren der Universitätsstadt? Straubinger Forscher vom TUMCS und solche, die es noch werden wollen, sowie Experten von C.A.R.M.E.N. e.V. stellen in 10-Minuten-Vorträgen wissenschaftliche Themen vor, die in Straubing relevant sind. Die Wissenschaft kommt auf die Bühne des Straubinger Literaturfestivals Colibri, wobei es meist mehr um die unterhaltsame Aufbereitung des Themas, als um den wissenschaftlichen Wert geht. 
Mehr Informationen au www.colibri-straubing.de/#science

Donnerstag, 22. April 2021 18:30 – 20:00 Uhr
Online-Vortrag: „Sonne Tanken – Solarenergie im E-Auto nutzen“
Die Kraft der Sonne kann viel bewegen. Eine saubere Art sein Auto zu beladen, ist den Strom der eigenen Photovoltaikanlage zu nutzen. Doch wie kommt der Strom eigentlich in das E-Auto? Gibt es lukrative Förderangebote? Diese und weitere Fragen beantworten Experten von LandSchafftEnergie, C.A.R.M.E.N. e.V. und der Evangelisch-Lutherische Kirche.
Mehr Informationen auf www.landschafftenergie.bayern/veranstaltungen/sonne-tanken-solarenergie-im-e-auto-nutzen

Mittwoch, 25. August 2021 ab 17:00 Uhr
TFZ-Feldtag: Die Abteilung Rohstoffpflanzen und Stoffflüsse zeigt die neuesten Forschungsergebnisse aus den Feldversuchen des Technologie- und Förderzentrums.
Weitere Informationen folgen.

Hier sehen Sie unsere vergangenen Veranstaltungen aus dem Jubiläumsjahr.