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Haben Sie Fragen zu Biomasse? Am KoNaRo - Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe finden Sie die Antwort.

Nachwachsende Rohstoffe können vielseitig eingesetzt werden. Sie dienen als Kraftstoff, können Strom und Wärme erzeugen und werden stofflich für verschiedenste Produkte genutzt.

Am KoNaRo in Straubing wird der umweltfreundliche Einsatz von Biomasse erforscht, entwickelt und gefördert. Dafür arbeiten unter dem gemeinsamen Dach des KoNaRo drei unterschiedliche Einrichtungen eng zusammen:
Das Wissenschaftszentrum Straubing (WZS), das Technologie- und Förderzentrum (TFZ) und C.A.R.M.E.N. e.V.

Das umfangreiche Wissen in den unterschiedlichsten Bereichen der Nachwachsenden Rohstoffe ermöglicht es dem KoNaRo, den ganzen Weg von der Pflanze auf dem Feld bis zur Vermarktung des fertigen Produkts im Markt zu begleiten und technisch, ökonomisch und ökologisch zu analysieren.

Tag der offenen Tür am KoNaRo

TdoT 2016 Poster

Durchstarten mit „PlanB“ -  Gründer und intelligente Ideengeber beschleunigen den Rohstoffwandel
Mit Biomassen vom Land gedeihen Innovationen

PlanB steht für Biomasse Business Bayern. Wirtschaftsstaatssekretär Franz Josef Pschierer gab den Startschuss für einen Businessplanwettbewerb, der sich speziell an Gründer richtet, die sich mit Produkten, Prozessen und Dienstleistungen aus dem Bereich von Biomasse und Nachwachsenden Rohstoffen beschäftigen.

Müllsammelaktion im Pillmoos war ein voller Erfolg

Autoreifen, ein Staubsauger, jede Menge Plastikmüll und Verpackungen, ja sogar ein BH – das war die Ausbeute bei einer Müllsammelaktion am Samstagvormittag an der Donaumündung des Allachbachs. Insgesamt mehr als 30 Säcke und damit ungefähr eineinhalb große Autoanhänger voller Müll hatten 13 freiwillige Helfer in nur knapp drei Stunden am Allachbach und im Landschaftsschutzgebiet Pillmoos gesammelt.

Nachhaltige Zukunft erlebbar machen! Das ist das Ziel eines neuen Museums, das derzeit in Straubing geplant wird. Das Konzept, das im deutschsprachigen Raum einzigartig ist, verspricht, weit über Bayerns Grenzen hinaus Besucher in die Gäubodenstadt zu locken. Dr. Lutz Engelskirchen vom Technologie- und Förderzentrum informiert am Montag, den 14. März 2016, im KoNaRo – Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe über das ambitionierte Projekt. In seinem Vortrag „Haus der nachhaltigen Rohstoffe und Energie: Ein neues Erlebnismuseum für Straubing“ erklärt er um 18.00 Uhr, wie hier ein zentraler Informations- und Erlebnisort zum Energie- und Rohstoffwandel in Bayern entstehen soll.

Was haben das Holzbeil von Ötzi und ein Kiefernzapfen gemeinsam? Eine Antwort darauf gibt Prof. Dr. Cordt Zollfrank vom Fachgebiet Biogene Polymere am Montag, den 15. Februar 2016, am KoNaRo – Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe. In seinem Vortrag „Die Natur zum Vorbild: Bioinspirierte Funktionswerkstoffe“ erläutert Zollfrank um 18.00 Uhr, welch beindruckende Lösungen uns die Natur vorgibt und wie wir diese als Inspiration für neue und innovative Materialien nutzen können.

Handy, Computer, Waschmaschine, sogar elektrisches Kaminfeuer – sie alle brauchen Strom. Und Strom braucht Netze. Doch obwohl wir gerne möglichst überall und jederzeit Strom zur Verfügung haben möchten, erfreuen sich die Stromnetze keiner großen Beliebtheit. Dabei ist es egal, ob es sich um Erdkabel oder Freileitungen handelt, ob Trassenverläufe diskutiert oder Energiespeicher geplant werden. Viele Projekte kämpfen gegen erbitterte Widerstände. Über die Hintergründe zu den aktuellen Debatten informiert Prof. Dr. Alfons Haber am Montag, den 11. Januar, ab 18:00 Uhr im KoNaRo – Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe in Straubing. Der Professor für Netzintegration der Hochschule Landshut am Wissenschaftszentrum Straubing erklärt in seinem Vortrag „Stromnetze – fit für die Zukunft!“, welche Voraussetzungen für eine sichere Stromversorgung erfüllt sein müssen.

KoNaRo-Experten fordern schnelles Handeln

(Straubing) Aktuell sieht alles danach aus, dass 2015 das heißeste Jahr seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen wird, und Trockenheit und Extremwetterereignisse geben einen Vorgeschmack auf die Auswirkungen des Klimawandels. Schon heute ist es im Durchschnitt fast ein Grad wärmer als in der vorindustriellen Zeit und die CO2-Konzentration in der Atmosphäre ist so hoch wie noch nie in den vergangenen 600.000 Jahren. Es ist also höchste Zeit, die Notbremse zu ziehen. Diese Forderung stellen nun auch die Wissenschaftler des KoNaRo – Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe in Straubing an die Verhandlungspartner bei der UN-Klimakonferenz in Paris. An einer der führenden Forschungs- und Beratungseinrichtungen zum Thema Biomasseanbau und -verwendung im deutschsprachigen Raum beschäftigen sich die mehr als 250 Mitarbeiter gleich aus mehreren Gründen mit dem Klimawandel.

Aktuell geht es in Paris bei der UN-Klimakonferenz um CO2-Grenzwerte und darum, wie wir künftig auch ohne fossile Energieträger auskommen können. Eine Alternative kann die Biomasse darstellen. Sie dient als Energieträger aus dem man Heizmaterial, Kraftstoff und Strom erzeugen kann, stellt aber selbstverständlich auch Nahrung und das Ausgangsmaterial für verschiedenste Produkte zur Verfügung. Die Bioökonomie betrachtet diesen Ansatz ganzheitlich und hat das Ziel, eine nachhaltige Erzeugung und Verwendung der Biomasse sicherzustellen. Wie das funktionieren kann, das erläutert am Montag, den 07. Dez., ab 18:00 Uhr Prof. Dr. Klaus Richter am KoNaRo – Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe. Als Mitglied im Sachverständigenrat Bioökonomie Bayern geht er in seinem Vortrag auf „Chancen und Herausforderungen der Bioökonomie in Bayern“ ein.

Biokraftstoffe sind zunehmend umstritten. Ihnen wird nachgesagt, dass sie den Hunger in der Welt antreiben, die Abholzung des Regenwaldes verursachen und eine schlechte Klimabilanz haben. Ähnlich erging es in der Vergangenheit auch der Windenergie. Sie wird in der öffentlichen Diskussion häufig für das Sterben von Vögeln und Fledermäusen verantwortlich gemacht, ebenso wie für Infraschall oder die Verspargelung der Landschaft. Am Montag, den 16. November ab 18:00 Uhr beschäftigen sich am KoNaRo – Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe gleich drei Referenten mit diesen Themen und stellen die unterschiedlichen Argumente auf den Prüfstand. In ihrem gemeinsamen Vortrag „Akzeptanz von Biokraftstoffen und Windenergie – Vorbehalte, Fakten und Optionen“ präsentieren Dr. Edgar Remmele vom Technologie- und Förderzentrum (TFZ), Johannes Gamel vom Wissenschaftszentrum Straubing (WZS) und Keywan Pour-Sartip von C.A.R.M.E.N. e.V. aktuelle Erkenntnisse aus der täglichen Arbeit am KoNaRo.