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Bei „Bio“ denken die meisten an gesunde Ernährung, ökologische Landwirtschaft oder artgerechte Tierhaltung. Aber wie ist das beispielsweise mit Biomasse oder Biokraftstoffen? Gelten da dieselben Kriterien wie bei Biolebensmitteln oder warum spricht man hier überhaupt von „Bio“? Mit diesen Fragen beschäftigt sich am Montag, den 20. März, der Vortrag „Alles Bio, oder was – wieviel „Bio“ steckt in Biokunststoffen und Co.?“ im KoNaRo – Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe. Dr. Bettina Fink von C.A.R.M.E.N. e.V. und Jan Turner vom Wissenschaftszentrum Straubing zeigen ab 18:00 Uhr wieso es rund um die Vorsilbe „Bio“ so häufig zu Unsicherheit und Missverständnissen kommt.

Kunststoffe, die mit Pflanzenfasern verstärkt werden, Papier aus Wiesengras oder pflanzliche Stärke für die Chemieindustrie – nachwachsende Rohstoffe werden längst in den unterschiedlichsten Wirtschaftsbereichen eingesetzt. Die nachhaltige Nutzung dieser biologischen Ressourcen wird als Bioökonomie bezeichnet. Was man darunter genau versteht, darauf geht der Vortrag „Die wirtschaftliche Bedeutung der Bioökonomie in Bayern“ am Montag, den 20. Februar, um 18:00 Uhr im KoNaRo – Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe ein. Prof. Dr. Hubert Röder vom Wissenschaftszentrum Straubing und Sebastian Kehrer vom Sachverständigenrat Bioökonomie Bayern erläutern, welche Chancen uns dieses neue Wirtschaftsmodell bietet.

Staatssekretär Pschierer zeichnet Gewinner des Wettbewerbs „PlanB – Biomasse.Business.Bayern“ aus

Eine gute Geschäftsidee für eine Zukunft ohne Erdöl und eine Portion Motivation, diese in einen Geschäftsplan zu gießen – das sind die Hauptzutaten für Erfolg beim Businessplanwettbewerb „PlanB – Biomasse.Business.Bayern“. Der von der BioCampus Straubing GmbH zum zweiten Mal ausgerichtete Wettbewerb suchte nach den besten Geschäftsideen für eine biobasierte Zukunft. Die drei Gründer, die die PlanB-Jury mit ihrem Businessplan von ihrem grünen Erfolgsrezept überzeugen konnten, wurden am Montagabend im Rahmen eines großen Prämierungsevents vor 200 geladenen Gästen in der Sennebogen Akademie im Hafen Straubing-Sand ausgezeichnet.

Auf dem Weg zur Arbeit, im Urlaub, um Freunde zu besuchen, zum Einkaufen oder sogar zum Sport – das Auto ist heute fester Bestandteil unseres Lebens. Für etwa 80 % des Personenverkehrs wird der Pkw genutzt und das überwiegend mit Benzin oder Diesel im Tank. Um umweltfreundliche Alternativen geht es im Vortrag „Was uns bewegt – Mobilität im (Klima-)Wandel“ am Montag, den 16. Januar, ab 18:00 Uhr. Im KoNaRo – Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe erläutert Dr. Klaus Thuneke vom Technologie- und Förderzentrum (TFZ), warum eine Energiewende im Mobilitätssektor mehr sein muss als mit Strom Auto zu fahren und wie alternative Mobilitätskonzepte aussehen könnten.

Nachwachsende Rohstoffe sind ein unglaublich vielfältiges und teilweise sehr komplexes Thema. Da gibt es einerseits verschiedenste pflanzliche und tierische Ausgangsmaterialien, die alle als Nachwachsende Rohstoffe bezeichnet werden. Andererseits können all diese Materialien aber auch noch sehr unterschiedlich genutzt werden. Beispielsweise für Strom, Wärme und Kraftstoffe oder um verschiedene Produkte herzustellen. Genau bei dieser Vielfalt setzt die beliebte Ausstellung „Nachwachsende Rohstoffe – von der Pflanze zur Nutzung" am KoNaRo – Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe an. Hier werden Pflanzen, Technologien und Produkte rund um die Nachwachsenden Rohstoffe anschaulich präsentiert und erklärt. Auch 2017 ist die Straubinger Ausstellung wieder an jedem ersten Dienstag im Monat um 13.30 Uhr für die Bevölkerung geöffnet.

Strom aus Abwasser! Was andernorts noch wie Zukunftsmusik klingt, ist in Straubing schon seit Jahren Realität. Statt Unmengen an Energie zu verbrauchen, erzeugt die städtische Kläranlage hier sogar Überschüsse: Insgesamt 1,3-mal so viel Strom wie vor Ort benötigt wird. Aber das ist nicht der einzige Grund, warum das Klärwerk auch weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist. Welche innovativen Technologien in Straubing noch zum Einsatz kommen, darüber geben am Montag, den 19. Dezember, ab 18:00 Uhr Dr. Jürgen Pettrak von der Straubinger Entwässerung und Reinigung und Wolfgang Waldmüller vom Wissenschaftszentrum Straubing Auskunft. In ihrem Vortrag „Die Kläranlage der Zukunft – Energetische Optimierung kommunaler Abwasserbetriebe am Beispiel Straubing“ erklären sie am Montagabend im KoNaRo – Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe, was die Straubinger Anlage auszeichnet.

In diesem Wintersemester feiert die beliebte KoNaRo-Vortragsreihe ihr 10-jähriges Bestehen. In mehr als 60 Vorträgen wurden seither am KoNaRo – Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe die unterschiedlichen Aspekte der Energie- und Rohstoffwende beleuchtet. Zum Jubiläum kehrt die Vortragsreihe nun zu ihren Ursprüngen zurück und beschäftigt sich in diesem Wintersemester wieder mit aktuellen Projekten und Arbeitsschwerpunkten aus dem KoNaRo selbst, aber auch mit Vorzeigeprojekten aus der Region. Insgesamt gibt es von Dezember bis April wieder fünf Vorträge. Im Abschlussvortrag der Jubiläumsreihe kommen auch die Schirmherren, Oberbürgermeister Markus Pannermayr und Landrat Josef Laumer, zu Wort und informieren über Neuigkeiten aus „Straubing – Region der Nachwachsenden Rohstoffe“.

Kunststoffe aus der Natur - Bioökonomie als Alternative zur fossil-basierten Wirtschaft?

Nürnberg / Straubing, September 2016.- Er steckt in Kugelschreibern, Verpackungen, Partybesteck oder Smartphones: Biokunststoff. Biobasierte Prozesse, Materialien und Produkte spielen in immer mehr Branchen eine Rolle. Sie schonen fossile Ressourcen, mindern CO2-Emissionen und liefern so nicht nur einen wichtigen Beitrag zu einem nachhaltigen und ressourceneffizienten Wirtschaften, sondern bieten auch Vorteile gegenüber Kunststoffen aus fossilen Rohstoffen. Das Kooperationsforum Biopolymere der Bayern Innovativ GmbH thematisiert am 15. November 2016 in Straubing das Zukunftspotenzial von Biokunststoffen.

Anschauliche Informationen zu Nachwachsenden Rohstoffen

Wie werden Pellets gemacht? Was passiert in einer Ölmühle? Woraus bestehen biologisch abbaubare Kunststoffe? Und was ist eigentlich Miscanthus? Das sind nur einige der Fragen auf die es in der Ausstellung „Nachwachsende Rohstoffe – von der Pflanze zur Nutzung“ eine Antwort gibt. Nach einer umfangreichen Überarbeitung ist die Ausstellung des KoNaRo – Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe nun wieder für die Bevölkerung geöffnet. Immer am ersten Dienstag im Monat findet hier um 13:30 Uhr eine Führung statt, in der neben allgemeinen Informationen zum Thema auch verschiedene Pflanzen, Technologien und Produkte vorgestellt werden.

Durchstarten mit „PlanB“ -  Gründer und intelligente Ideengeber beschleunigen den Rohstoffwandel
Mit Biomassen vom Land gedeihen Innovationen

Miscanthus

Wenn für Sie Miscanthus kein Statthalter ist, sondern der Rohstoff für Ihr neues Unternehmen? Dann sind Sie beim Businessplanwettbewerb PlanB genau richtig. Denn Biomasse liefert jede Menge Stoff für grüne Geschäftsideen. Mit PlanB entwickeln Sie entspannt Ihren Businessplan – Preise im Gesamtwert von 14.000 €, Coachings, Netzwerk und individuelle Beratung inklusive. Egal ob Pflanzenbauer, Materialdesigner oder Plastikvermeider – Gründer können bis 15.08. online teilnehmen: www.planb-wettbewerb.de

PlanB steht für Biomasse Business Bayern. Wirtschaftsstaatssekretär Franz Josef Pschierer gab den Startschuss für einen Businessplanwettbewerb, der sich speziell an Gründer richtet, die sich mit Produkten, Prozessen und Dienstleistungen aus dem Bereich von Biomasse und Nachwachsenden Rohstoffen beschäftigen.

TdoT 2016 Poster

Buntes Programm rund um Nachwachsende Rohstoffe und Erneuerbare Energien

Der Tag der offenen Tür des KoNaRo – Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe war wieder ein voller Erfolg. Mehr als 3.000 Besucher kamen am Sonntag, dem 24. Juli, in die Schulgasse um sich über Erneuerbare Energien und Nachwachsende Rohstoffe zu informieren. Besucher konnten einen Blick hinter die Kulissen einer deutschlandweit bedeutenden Forschungseinrichtung werfen und sich von den Experten vor Ort beraten lassen. Auch für das leibliche Wohl der Gäste war gesorgt und beim bunten Kinderprogramm kamen Nachwuchswissenschaftler auf ihre Kosten.

Müllsammelaktion im Pillmoos war ein voller Erfolg

Autoreifen, ein Staubsauger, jede Menge Plastikmüll und Verpackungen, ja sogar ein BH – das war die Ausbeute bei einer Müllsammelaktion am Samstagvormittag an der Donaumündung des Allachbachs. Insgesamt mehr als 30 Säcke und damit ungefähr eineinhalb große Autoanhänger voller Müll hatten 13 freiwillige Helfer in nur knapp drei Stunden am Allachbach und im Landschaftsschutzgebiet Pillmoos gesammelt.

Nachhaltige Zukunft erlebbar machen! Das ist das Ziel eines neuen Museums, das derzeit in Straubing geplant wird. Das Konzept, das im deutschsprachigen Raum einzigartig ist, verspricht, weit über Bayerns Grenzen hinaus Besucher in die Gäubodenstadt zu locken. Dr. Lutz Engelskirchen vom Technologie- und Förderzentrum informiert am Montag, den 14. März 2016, im KoNaRo – Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe über das ambitionierte Projekt. In seinem Vortrag „Haus der nachhaltigen Rohstoffe und Energie: Ein neues Erlebnismuseum für Straubing“ erklärt er um 18.00 Uhr, wie hier ein zentraler Informations- und Erlebnisort zum Energie- und Rohstoffwandel in Bayern entstehen soll.

Was haben das Holzbeil von Ötzi und ein Kiefernzapfen gemeinsam? Eine Antwort darauf gibt Prof. Dr. Cordt Zollfrank vom Fachgebiet Biogene Polymere am Montag, den 15. Februar 2016, am KoNaRo – Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe. In seinem Vortrag „Die Natur zum Vorbild: Bioinspirierte Funktionswerkstoffe“ erläutert Zollfrank um 18.00 Uhr, welch beindruckende Lösungen uns die Natur vorgibt und wie wir diese als Inspiration für neue und innovative Materialien nutzen können.

Handy, Computer, Waschmaschine, sogar elektrisches Kaminfeuer – sie alle brauchen Strom. Und Strom braucht Netze. Doch obwohl wir gerne möglichst überall und jederzeit Strom zur Verfügung haben möchten, erfreuen sich die Stromnetze keiner großen Beliebtheit. Dabei ist es egal, ob es sich um Erdkabel oder Freileitungen handelt, ob Trassenverläufe diskutiert oder Energiespeicher geplant werden. Viele Projekte kämpfen gegen erbitterte Widerstände. Über die Hintergründe zu den aktuellen Debatten informiert Prof. Dr. Alfons Haber am Montag, den 11. Januar, ab 18:00 Uhr im KoNaRo – Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe in Straubing. Der Professor für Netzintegration der Hochschule Landshut am Wissenschaftszentrum Straubing erklärt in seinem Vortrag „Stromnetze – fit für die Zukunft!“, welche Voraussetzungen für eine sichere Stromversorgung erfüllt sein müssen.

KoNaRo-Experten fordern schnelles Handeln

(Straubing) Aktuell sieht alles danach aus, dass 2015 das heißeste Jahr seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen wird, und Trockenheit und Extremwetterereignisse geben einen Vorgeschmack auf die Auswirkungen des Klimawandels. Schon heute ist es im Durchschnitt fast ein Grad wärmer als in der vorindustriellen Zeit und die CO2-Konzentration in der Atmosphäre ist so hoch wie noch nie in den vergangenen 600.000 Jahren. Es ist also höchste Zeit, die Notbremse zu ziehen. Diese Forderung stellen nun auch die Wissenschaftler des KoNaRo – Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe in Straubing an die Verhandlungspartner bei der UN-Klimakonferenz in Paris. An einer der führenden Forschungs- und Beratungseinrichtungen zum Thema Biomasseanbau und -verwendung im deutschsprachigen Raum beschäftigen sich die mehr als 250 Mitarbeiter gleich aus mehreren Gründen mit dem Klimawandel.

Aktuell geht es in Paris bei der UN-Klimakonferenz um CO2-Grenzwerte und darum, wie wir künftig auch ohne fossile Energieträger auskommen können. Eine Alternative kann die Biomasse darstellen. Sie dient als Energieträger aus dem man Heizmaterial, Kraftstoff und Strom erzeugen kann, stellt aber selbstverständlich auch Nahrung und das Ausgangsmaterial für verschiedenste Produkte zur Verfügung. Die Bioökonomie betrachtet diesen Ansatz ganzheitlich und hat das Ziel, eine nachhaltige Erzeugung und Verwendung der Biomasse sicherzustellen. Wie das funktionieren kann, das erläutert am Montag, den 07. Dez., ab 18:00 Uhr Prof. Dr. Klaus Richter am KoNaRo – Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe. Als Mitglied im Sachverständigenrat Bioökonomie Bayern geht er in seinem Vortrag auf „Chancen und Herausforderungen der Bioökonomie in Bayern“ ein.

Biokraftstoffe sind zunehmend umstritten. Ihnen wird nachgesagt, dass sie den Hunger in der Welt antreiben, die Abholzung des Regenwaldes verursachen und eine schlechte Klimabilanz haben. Ähnlich erging es in der Vergangenheit auch der Windenergie. Sie wird in der öffentlichen Diskussion häufig für das Sterben von Vögeln und Fledermäusen verantwortlich gemacht, ebenso wie für Infraschall oder die Verspargelung der Landschaft. Am Montag, den 16. November ab 18:00 Uhr beschäftigen sich am KoNaRo – Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe gleich drei Referenten mit diesen Themen und stellen die unterschiedlichen Argumente auf den Prüfstand. In ihrem gemeinsamen Vortrag „Akzeptanz von Biokraftstoffen und Windenergie – Vorbehalte, Fakten und Optionen“ präsentieren Dr. Edgar Remmele vom Technologie- und Förderzentrum (TFZ), Johannes Gamel vom Wissenschaftszentrum Straubing (WZS) und Keywan Pour-Sartip von C.A.R.M.E.N. e.V. aktuelle Erkenntnisse aus der täglichen Arbeit am KoNaRo.